Don Quijote 2.0 naturtalente.de

MATERIALSAMMLUNG FÜR OPER

von Kunst ohne Dunst aber Gunst statt Kunst


 

artgerechteKünstlerhaltung
aus der Reihe SUBKULTUR II, Idee: Harry Maurer

 



Materialsammlung

don quixott Das Ohr zur bildenden Kunst.

Früher als das Gelände noch Domagkakgka also Sumpf -und Subkultur war das so: In Kategorien unterteilt, gab es die schleckenden Geleckten, die schmeckenden Verschreckten, die schmackigen Geschmeckten, die geleckten Derbleckenden und die leckenden Geschleckten, …letztere, waren mainstream, schwammen mit im Fluss, sie versuchten brav dem Kulturreferat zu gefallen und den Markt zu bedienen, die dritten waren eine Mischvariante mit den letzteren, der Phantasie nicht mächtig und so bereiteten sie alles auf, was man schon x-mal sah... in immer neuen Varianten tun sie das heute noch... erstere waren verkrachte Existenzen die blieben, zweite waren die, die es versuchten, sich verirrten und Reißaus nahmen, vorletztere waren die Versager oder Chünstler, das waren ich und mich, … und dann gab es noch die Künstler, also die leckend schmeckenden derbleckend schmackig Verschreckenden... CLUB2 ... ...

Heute ist es so: Heute gibt es: Die braven, die die nicht auffallen wollen um jeden Preis, die angepassten, die die seit Jahren das erprobte immer wieder..., nie was neues ausprobieren, die jungen Zerplapperer, ab und zu noch jemand der regelmäßig bis zu mehrmals täglich einen Joint raucht, das sind die Hihis mit den verklebten Synapsen, die auf HalliGallli Kunst komm raus machen, ...bumbum...tzgtzg...bumbum ... heute bocks bein mainstream eurovison contest f#

 

Ignoranz - In der Gesellschaft werden nicht die bestraft die Unrecht tun, sondern die werden mit Ignoranz bestraft, die Unrecht aufzeigen. Flunz Schweinmann

 

materialsammlung für die Oper

Epimetheus an Prometheus:

"heute haben wattige Wolken den Donner verschluckt.... "

Personen: ein Zwerg, ein Harry M.,
ein Zünstler, zwei Motten, ein Hihi, ein Marabu, sowie eine Debreziner und ein Fleischsalat.
mehrere Filzläuse, darunter eine Wuchtbrumme, eine Tante, das unvermeidbare ooondende Anhängsel der als Hobbykünstler mit der Kreissäge nach Dienstschluß jault... eine Wurstsemmel rausrausraus der Senf... eine Zecke, die sich an die Kunst mit dranhängt und saugt... ein Consigliere...ein Hans Wurst...und jede Menge Wanzen...fff

Spruch an der Wand: "das Schattenreich ist das Paradies der Phantasie" EMANUEL KANT

Es steht ein Zwerg auf einer Leiter vor dem Spieg:l: "Oh, du meine Phantasie, die du nur mehr reintröpfelst in mein Hirn, sag mir: wie begeb ich mich ins Schattenreich? um dich zu schauen"

die Phantasie: " Zwietracht ists... "

Einlass Bühne, das Bühnenbild ein Bürozimmer einer Kulturverwaltung, man sieht ein kleines Radio, es spielt »rolling Stones "Sympathy for the Devil, und im Anschluß dann "und hier liebe Freunde der Arsch-Musik, hier spielen wir den Hitlermarsch""«

Ein Bild an der Wand:

odyseus

0dyseus,
Aquatinta.Radierung 2018

Calypso,
Aquatinta. Radierung 2016

Polyphem,
Zeichnung, 2016

Schafe des Polyphem
Zeichnung, 2016

 

Es klopft, herein kommt berühmt wegen seinen Tätigkeiten überall, als Kunstkurator etc. ... Tante Hüpfl und schwadroniert:

" ach Kinder, ich bin so glücklich, ich habe heute soviel Kunst gesehen ...
und bald werden wir im Regen stehen ...
macht nix, wir werden untergehen... ä äm äää... baden gehen
"

 

baden gehen

Heidi M.
Vorschlag einer Einladungskarte zu den Offenen Ateliertagen 2016, Baden gehen

" Liebe MieterInnen und Liebe KünstlerInnen, sehr verehrte AnwesendInnen, sehr verehrte StadtratInnen, ich habe heute die Ehre, meine HerrInnen, liebe Intreganten ich erlaube mich, Sie alle herzlich willkommen zu heißen...."

 

auf der Bühne erscheint mal kurz der Zwerg: “ nagnag…nagnag… ich lass nicht locker…nagnag… ich beiß mich durch… ichglaub ich sing im Wald.. nagnag
und verschwindet wieder.

als Kiefer Anselm im Wald

Flunz Schweinmann 2008, Als Kiefer Anselm im Wald, Vinyl auf Leinwand 70x58cm
 

 

Nasen_steckt_überall_rein Mandelbrotbaum
Nasengesteck, Ätzradierung Selbst als Mandelbrotbaum, Ätzradierung Knochen, Ätzradierung

 

Im Hintergrund erst leiser dann immer lauter ein Gewitter mit Donner, schliesslich krakeelt Harry M:

"Da bin ich wieder!!! habt ihr mich schon vermiiiiiissst "

Ein Kaninchenchor: " Huch huch, da ist er wieder "

eine Laus im Kaninchenfell: "der schreckliche, der schreckliche... polipolipoli zeizeizei"

Die Laus zückt ihr Handy und ruft die Polizeii herbei: " ...gleich bin ich tot...höchste Not... "

Materialsammlung: der Zwerg der kniend vor einer Devotionalie rutscht, einer Postkarte an F&U murmelnd Abbitte leistet... "...Im Namen des Goldes, des Geldes und des heiligen Scheines, Amen... vergebt mir mein Geschmarre um die 200 000€ ...die ihr ganz legal aber moralisch verwerflich auf die Seite geschafft habt.... denn jetzt brauch ich Euch zum argumentieren... was ist das Geld schon gegen den Ateliersturz... durch Euch und mit euch habe ich das Atelier bekommen... vergebt und verzeiht!!! das was jetzt kommt ist schlimmer noch als ihr es je habt können sein: ein Hautarzt, ein Sohn eines Großen... und im Nebenberuf ist er Vorsitzender... und Galerist ist er auch noch.... Entschuldigung für alles was ich euch nach gesagt hab... ihr seit ja nur ganz klein... winzig... nur mit dem Miskroskop noch sichtbar... vielleicht waren es ja auch nur 100 000 oder gar nur 50 000 €... wer weiß... Vergebt und verzeiht!"

im Hintergrund spielt der Läusechor: " wir sind auch wer, wir habens schwer.. dididldummdei... Gehorsam hi Gehorsam da...dididldummdei ... "

eine Lüge vertreibt die auf den Grashalmen sich wiegende wartende Zeit,
in den Büschen lauert fragend der Glaube. Ein Zweifel zwitschert.

Herein stürtzt Provokation ratternd der Striebs, streckt die Zunge raus und kotzt über die Bühne. Aus dem Fenster vom Turm fängt eine grüne Sirene gerade noch ihr fliehendes Kinn ein und schreit "Alarm". es heulen die Sirenen, heran kommt eine Hundertschaft von Laubfröschen mit blau blinkenden Augen....
Lutzlingers Nabelfernsehn

es erscheint ausser Atem, eine Wuchtbrumme: "ich bin dem Gehorsam hinterhergeeilt, aber er ist weit vorraus... dann plötzlich hab ich ihn eingeholt, und überholt, dann waren es plötzlich zwei, einer vor mir, der andere hinter mir... ich dreh mich um, da war er plötzlich nicht mehr da... laufe dem vorrauseilenden nach, da warens plötzlich drei... ,,, ... ... da waren es sieben, bläht sich auf platzt, wird zum Ungehorsam, rollt vorraus, die Kugel sieht da keinen Unterschied ... hinterher... Materialsammlung, .ff"

der Sprecher:
" es sitzt ein Häufchen
winzig-größter Wichtigkeit
bläht sich sein Hirn und brütet
über den...
der da so schrecklich wütet "

 

Sancho Panza 2.0 zu Don Quijote: "... machen wir uns das Bild der Zeit in einem gedanklichen Video, »dem Vorranschreiten« deutlich:
jetzt geht ein Bein vor,
das andere bleibt zurück
jetzt geht dieses vor
das andere das vorher voranging bleibt zurück
jetzt geht das Bein, welches vorher voranging und stillstand wieder vor,
das andere Bein das vorher voran ging, dann still stand wiederum voranging steht still,
jetzt geht das Bein welches vorher still stand und wiederum vorranschritt, dann wieder still stand, vor,
das andere Bein das vorher stillstand und dann vorran schritt, jetzt aber wiederum still stand und voran schritt und still stand steht still ..ä.
jetzt geht das Bein welches vorher still stand und wiederum vorranschritt, dann wiederstill stand, vor, das andere Bein das vorher stillstand und dann vorran schritt, jetzt aber wiederum still stand und voran schritt und still stand steht still ..ä ä...
"

Don Quijote: "Hör auf, hör auf, das bläht mir meinen Horizont."

Sancho Panza 2.0: " die Vergangenheit bläht sich... sie wird immer dicker, zwei vorranschreitende die man ineinander verquickt ergeben eine dicke Wurst, die Vergangenheit wird immer dicker und bleibt bestehen, die Zukunft, ist mit der Gegenwart eine Einheit, denn Gegenwart wird Zukunft und zugleich Vergangenheit ...ä..äää... die wischt sie ab... ä ä .. da vorne hüpft ein Wicht... "

Don Quijote sieht durch eine Lupe in die Ferne: "das ist kein Wicht, das ist eine Laus... ff"

Riesengetöse, mit Dioxin-belastete Wolken umwunden von einem Hauch aus Schweiß und Patchouli, ein Zischen und Fauchen in einem Teppich aus Technoklängen ertönt, der Rauch verzieht sich und da liegt die Vergangenheit in einem Tümpel voll von seltsamen Kreaturen. Menschen die aussehen wie Hippies, ein Bocksbein inmitten der illlustren Gesellschaft, auf und nieder hampelnd mit einem unermüdlichen lächeln ... ff

Prometheus an Epimetheus:

" Glorreiche Zeiten waren das"

Epimetheus an Prometheus:

" danke daß ich sie erleben durfte! "

 
 

 

domagkagka
"Domagk ist Perle von München, ist die Erdöl von Kultur" Fei Teng

 

...im Dümpeltümpel flattern die Nerven und wehen in zerrissenen Fetzen, es herrscht der strenge Schlafmützengeist und diktiert dem in den Ateliers schnarchenden sich selbst zersetzenden Völckchen kleine Geschichten... die erzählen von Hass, Gier, Eifersucht, Angst und Menschenverachtung....
der wandelnde Augustiner ist auch tagsüber zu laut; daher wird in den Kammern beraten und das Torkeln auf allen Vieren verboten...

Brummelnd röchelndes Gurgeln brabbelt blubbernd aus der sumpfigen Tiefe: "auf meinen Grabstein schreibt mir: an Schwäche durch Stärke gestorben"

Antwort von dem schönen Michael aus der Zwiebelturm-Tempelecke: "das Böse ist dem Guten das Gute..." Aus der modrig nach Alkohol stinkenden Pilzkopfwolke, schwankend auf kreiselnden Füssen hinter einem haarigen Vorhang stiert ein Leguanauge und stammelt: "es ist Liebe; nur!"
der schöne Michael: " das Böse ist dem Guten das Gute, daß das Gute gut ist, Liebe ist dem Bösen das Böse weil sie gut ist" der Leguan schnalzt mit der Zunge an deren Ende ein Blumenkohlröschen baumelt, und schmettert: " Nein! es ist Liebe, nur Liebe!" " Gib mir Bier her oder Wein, bitte!"

--- Radio läuft im Hintergrund das Wort zum Sonntag: Predigt das Gleichnis von den Ratten im glückseeligen Waschmaschinenzeitalter " liebe Gemeinde, seien wir froh und der Natur dankbar, dass Ratten keinen buschigen Schwanz haben, sie zögen aus dem Gulli die Jauche hinter her... So vermag ein nackter Schwanz uns..." ...Senderwechsel, Piepsen darin die deutsche Synchronstimme von John Wayne Ritt nach Alamo... Senderwechsel, krakeelende Stimme vom krakeelenden Stimmenmonstrum: "ich fordere aufs Eindrinlichste: SCHONUNGSLOSE OFFENHEIT, damit das allen, ich sage allen! KLAR ist..." ...Senderwechsel, Piepsen darin die deutsche Synchronstimme von John Wayne Ritt nach Alamo...
Senderwechsel, "liebe Gemeinde, seien wir froh und der Natur dankbar, dass uns Kotze nicht so gut wie Bier schmeckt..."

 

 

 

 

halunkenGuerilla
DAS EWIGE HALUNKENREGIMENT- die untoten Wiedergänger.

 

vom Geist befreit?

oder

Geistfrei?

der schwarzweiss negativ belichtete Gartenzwerg auf der Tempelwiese sendet Antwort:

der Hingabe sich hingegeben!

fliegen die Fliegen

und schmecken gerne

verwesende Wesen.

 

DENKMAL
EINES UNTOTEN
 

ehernes Kunstgesetz: Ich kann nur im Widerspruch zu etwas heraus...
meine Kunst schaffen! also bitte, bitte bleibt, bleibt vor allem weiter so,
wie ihr mir seid, abstoßend und widerlich !!!!! ihr seid mein Kunstkatalysator.
Im Gegenzug, mein Versprechen:
Ich bleibe Euch ebenso abstoßend schrecklich widerlich.

Kunstgeschick

Eines morgens,
im Sommer wars,
das Land war aus den fünf Haufen zu einem zusammen geräumt,
das Königreich war abgeschafft,
es regierte die Stadtverwaltung unter Aufsicht
einer Verwalter Diktatur mit beschränkter Haftung
das Land,

als alles friedlich schien,
und keine noch so kleine Wolke
ausser der Händedruck des Oberbürgermeisters
den warmen,
herrlich blauen Himmel trübte,

da trug es sich zu,
dass drinnen im Eck vom Haus,
der Spiegel der Conscierge,
vor seinem hässlichen,
schlohgrässlichen Bild
das er gab so erschrak,
dass dieses sich erblickend
bestürzt vor sich selbst
eiligen Reißaus nahm,

und in fortgesetzter
gespiegelter Spiegelung
wie ein Luft ausblasender
pftwbwbwbpfff.wbwbwb.
sausender Luftballon
ins eigene Spiegelbild
angewidert abgeschmettert
krachend implodierte,

um pffffff btbtbb
scheusslich hoch hinaus,
begann
in den blauen Himmel
zu flattern-tattern-rattern

und
schwarz verbruzelt, angekokelt

als
Fleisch gewordene Hässlichkeit
im transparenten Engelskleid,

direkt
auf die Kunst niederkam,

die,
nach lang durchzechter Nacht
rausgeekelt angeekelt
mit einem Strauß von Fuchteln,
in den Armen einen Augustiner
gerade wieder sturzbetrunken
vor den Räumlichkeiten
ihres ehrwürdigen Lehrmeisters
(Prof der Münchener Kunstakademie)
wankte,

als
plötzlich unerwartet
riesengroß und rosasrot
ein loderndes Froschgesicht
beauftragt vom Hausgericht
daher sprang, quakte und blablalate:

" was machst du hier? du hast hier Hausverbot!"

Die Kunst verging und versank ängstlich.....

Es kam das kleine Männlein, ein alternder Griesgram mittlerweile,
des Weges um seine Räumlichkeiten aufzusperren ohne Eile,
da erzählte ihm sein fröhlicher Nachbar von den Begebenheiten
und kochte ihm dabei die Galle zu
einer Inkredienz für den Macht erhaltenden Zaubertrank,
zur Vernichtung aller versammelten Autorammler
und grössenwahnsinnigen Kleinkunstkünstler

Es entzündeten sich im Kopf des Griegrams
die vorgelagerten Knallfrösche
und explodierten sprengten scheppernd in eine Versammlung der Wagnisreichen
zappelte und schrie und spie und spuckte Schaum,....
packte ein unschuldiges wohlgesonnenes Regierungsmännlein an beiden Ohren,
zerrte es über den Gang und spie und schrie...

KEINE 'CITÉ DES ARTisteS', SONDERN EIN "CHIOTTE pour les CRACHE DU FEU,
plein des culs dans leur merde"
...!!!!!
Was ist das denn für ein vom Scheiss geschissenes Hausverbot???????
MEINEN! BESUCH HABT IHR DAMIT AN HOHER STELLE IN ALLER ÖFFENTLICHKEIT ENTWÜRDIGT!!!!!!
und schrie und spie...

das Regierungsmännlein zeigte sich freundlich und zitterte wie aufgeregt führte den,
durch den langen Gang beissend bellenden Griesgram, flux, an dessen Nase herum
bis ins Büro und sprach: "aber es gibt einen Zettel, darauf steht was vom Hausverbot...."

UNS•WURDE•SCHLECHT

rätselvolle Antwort des Orakels von ME08:
"Schlangen schlängeln Votzen rotzen rote Kotze sprotzt... Schlange legt braunes Ei das schlüpft und beisst...
den Pferde-Zipfel und würgt&weint&jammert und pumpt sich und bläht sich und kräht sich und saugt sich fest... rikikiii
ein Geissböckel stiert und stammelt er hat mich leidlich beleidigt und kichert und stammelt: hihihi...

 


 

Harrys Adler
Harry Maurer, Adler, rosa, grüne Acrylfarbe auf Beton.

 

ein Hausmeister, genannt "Kunst-Genosse Kabanossi, der mit dem Segel backbord leckt ",
eine bauchrunde Kugel auf zwei Beinchen, T-shirtaufdruck: Sonderangebot,
der aus lauter Gerechtigkeitsinn nur noch in Arschlöcher Gesichter projeziert, geht, nachdem er, noch vor dem Bezahlen eine ganze Packung Wurst genoss, schmatzend an der Supermarktkasse den Kassenzettel reklamiert und kontrolliert, und die Inhaltstoffe der leeren durchsichtigen Wursttüte deklamiert hat, mit seinem Begleiterlein Luzzilililili der einen giftgrünen Putzeimer trägt und seine in jeden Dreck gesteckte wunde Nase mit lauter Peinlichkeit in eine vollgeschissene Windel schneuzt, den Einkaufscenter-gang entlang,

schluckt auf und rülpst den Refrain:

Mir ist recht schlecht recht schlecht
ich bin gerecht, gerecht
Mir ist mit Recht so schlecht
da hab ich rechtes Recht
Mir ist so schlecht recht schlecht...

mir ist so schlecht
mir ist so schlecht vor Recht
da hab ich Pech
vor lauter Recht...
ist mir recht schlecht

die Welt ist schlecht
ich bin gerecht....
mir ist mein Recht so schlecht
ich bin so selbst gerecht
das ist mein Recht Recht Recht

die Welt ist schlecht
ich bin gerecht....
mir ist zu Recht so schlecht
da hab ich Recht
ich bin so selbst gerecht
das ist ein Recht
.

 

 

Steinhut
 

 

maurer bodenstation funkt k :

"hast du Kunst gesehn?

k sputnik wostock funkt maurer :

" schleimige Gespenster taumeln auf schimmliger Kleinbrunzkunst und faulen bruzelnd in süd-nord-süd-west"

maurer bodenstation funkt kiselev :

" schlechter Empfang bitte bitte melden...bitte"

Störgeräusch aus Somalia

Afrah :
"OH Maxim, nie vergesse ich dich liebster... wir hatten den Globus in ein einkaufwagen gehabt und haben damit gespielt.... weiss du noch?"

Maxim Kisselev verschluckt gerührt eine Träne: "Das Liebe an dem Menschen verjährt nicht."

1.Störgeräusch aus Obergiesing: Jenny

"ach sag bloss..., der Lutz war ja doch da! jaja zu uns meinte er ja nur dass er keine Zeit haben wird... :("

2.Störgeräusch aus Obergiesing: Natalija

"hahaha xDDDD ja der Lutz ist ein Phänomen für sich.. XDDD "

Maxim Kisselev:"Denker&Denkerinnen"

3.Störgeräusch aus Obergiesing:Vanessa
"Also der denkt, der wär immernoch 16 Jahre alt.."

Chorgesang mit Tigermischling und Gänsebein:

"ich bin so sexyyyyyyyyy"

Gänsebein: aber neiiiiiin

"ich bin so unerotisch...."

Tigermischling: "aber neiiiiin"

Maxim Kisselev: "luztIstEinArschloch"

Bodenstation Harry Maurer: "9-8-7-6-5-4-3-2-1-0...."

Störgeräusch aus Ottobrunn: " ...chhchchhchhchhch...chchchhhhh"

Maxim Kisselev:"Joe Vossencool schaute mir in der Toilette zu, und verdiente nichts .."

Bodenstation Harry Maurer: "jetzt fliegt er doch noch hoch der Oberst"

auf dem Monitor im Kontrollraum:

 

 
Giovanni Bellini um 1448 Mutti mit Lutzili

 

vom Decolleté des Königstigers
und dem der ALARMSIRENE

oder:
der schöne und geistreiche Wolf und sein Hirte, der helle Tiger

oder:
ein kunstfreies Kaninchenvölckchen erwehrt sich einem
freigeistigen Wolf und einem freilebenden Königstiger
genannt die Freischaffenden

oder:
ALARM • HAUSVERBOT • POLIZEI

oder:
Bärlimops jagt Kunstzwergerl

Charaktäre: der Held und sein Gegner

Der Protagonist/Antigonist
der Schöne Gute mit der singenden Stimme
und der krakeelende böse Hässliche

der Mentor: ein Bärenmöps-chen

der Fuzzi: KunstZwergerl begleitet von August und Hans Dampf

der Schwellengegner:
ein geschwätziges schniekes, liebenswürdig freches Frettchen,
das mit allen per Du ist,
auch mit dem Bürgermeister der Stadt

gekreuzter Spannungsbogen: das Schöne kämpft gegen das Hässliche

Athmosphäre: unter Druck

Position: Freiraum und Burgfrieden

---

Szene 1 Vorspann

Mitwirkende: 1 Kaninchen, ein Tiger, ein Raum, ein Faun,

Raum: eine Raumbar, draussen eine Wand

Requisit:
ein "erster freiwilliger Vogelkäfig"
eine "Milliardärspumpe",
ein Wasserbeutel gefüllt mit Tränen, und ein Tarnbomber

Handlung: der Tiger platzt in den Raum: "DREI BIER BITTE!"

das Kaninchen und der Faun heben den Tiger an die Wand:

der Faun betätigt die oberste Alarmsirene mit lila Wimpern:
"ALARM • ALARM • HAUSVERBOT"

der Tiger wehrt sich auch,
hebt den Faun und das Kaninchen am Krawattl und schmeisst sie von sich
Gekruschtel und tapsende Schritte im Haus, der Faun weckt den Topfdeckellüfter zur Hilfe: "POLIZEI!!! " - Geschrei

 

 
Kunstdepp
 

Szene 2

eine Alarmsirene,
ein Schild:
"Kunst freie Zone: hier herrscht das Hausverbot"

Graffiti: "Kunst ist der grosse Vorsprung des Gejagten vor dem Jäger"
der Tiger: "schlau durch Vorsprung"
ein Kaninchen: "schlau ist das Gejagte"
der Tiger setzt zum Sprung an; das Kaninchen entweicht ZickZack

Stimme der Laterne: "das Gute kommt von selbst ans Licht"

Mitwirkende: der Schöne, die schönste aller Schönninnen mit Dengelstengel, ein Nierenhörnchen, eine füllige Brille mit dicken Bügeln im Engelsgewand, ein Waldläufer mit Iltisblick...u.a

Raum: eine Wiese, draussen, eine Hütte, davor ein Schemel und ein Rasenmäher

Requisit:
drei abgefahrene Zehen, und ein Krutzifix

Geruch:
ein verwesender toter Hase

Handlung: ein Bach von Tränen stürzt aus einem künstlichen Augapfel
am Ufer steht das Nierenhörnchen und der Engel im tranzparenten Kleid:
"lasst uns die Tränen von den Halmen auf der Wiese plücken und sie den Sternen dort droben zum Anblick geben, labt euch Kinder, trinkt!..."

Musikdur forte
zwei verstörte Wolfsaugen überfliegen die Idylle

Handlung:
ein Wolf robbt durch das hohe Gras und fängt an ein Loch zu graben
das Nierenhörnchen sticht waagrecht den Schwanz nach hinten gerichtet durch die Wiese
ein rosaäugiges Karnickel blinzelt und zuckt witternd mit der Nasenscharte

der Wolf baut einen Jägerstand...

ein Hirsch taucht auf,
zwischen dem mächtigen Geweih
leuchtet ein weibliches Gesicht.

der Wolf.
dessen Vater von Berufs wegen Zocker,
wegen des Verrats eines Staatsgeheimnisses
8 Jahre als Killer auf Sibirien weilte
hebt seine Rute und sagt zu sich selber:
" am Anfang als das Denken noch ganz klein und ohne stehendem Gedächtnis war,
war die Vorstellung, dann kam der der Vorstellung vorgestellte vorstehende verstehende Verstand, eingefasst waren beide-die Vorstellung und der Verstand- in Liebe, denn sie hatten sich noch nichts entgegen, und teilten sich gegenseitig verstehend darin schliesslich in dem einen Gefühl die eine Meinung, gleich dem knurrenden Impuls: hnnng HUNGER NACH BIER!!!" bitte!

der Wolf wedelt verlegen mit der seiner buschigen silbrigen Rute.

 

Es erscheint der Elefant,

Mutter: "das ist ein Elefant, der vorher gar nicht da war"
das Kind: "das ist der Elefant, der vorher gar nicht da war"

Die Mutter bringt das Kind zu Bett und erzählt ihm Geschichten vom Zirkus
vom Zaubertrick den die Mutter erfand,
die herausfand dass:

"alle Vorstellung ist Erscheinung im Verstand,
das was erscheint im Verstand,
war,
weil es erscheint,
vor der Vorstellung schon da,
daher sind alle Erscheinungen zu zweit
eine
vor und eine nach der Vorstellung ... mein Kind"

das Kind: "Mama und der Elefant? ist der auch zu zweit?"
Mutter: "Unsichtbar für uns ist er nur mit sich alleine"
das Kind: "und bei der Vorstellung?"
Mutter: "da war er vorher nicht vorhanden nur danach da "

Sternbild-Szenerie

Stimme aus der Strassenlaterne:
"so ging
auch keiner hin
ausser der Gelassene
auf der Strasse
und
Bärlimops
mit zwei Kaulquappen
im Ascendenten"

Antwort vom Hydranten:
" ich war auch dabei"

das Enkelkind betriit Hand in Hand mit der Oma auf die Lichtung. Im Hintergrund ein roter Zirkuswagen mit einem unsichtbaren Elefanten.
Glühwürmchen schwirren und grünlich schillernde Fliegen saussen in der untergehenden Sonne, es tanzt ein frohlockender Engel im transparenten Kleid.

Enkelkind: "du Oma, san des echte? oda tun di nur so, ois wans Feen und Elfen ?"
Oma von Wigsy:
" echt san auf jedn Foi die Zwergerl und der Elefant dahint im roten Wang"

... zur Weihnachtszeit
vier weissgeschminkte träumende Engel schlafwandeln auf die Wiese,
einer ist aufgewacht.

"du Oma ... san des echte oda falsche Engerl?"
"echt mein Kind
ist ganz bestimmt
der Heiligenschein"

das Frettchen pummpt sich auf und lässt knarrzend die Luft ab: "hee Oida... in deinem Alter... Freaks also Künstler also Freaks sollten da schon freier denken und ihrer Meinung sein..."... "also die hat Klasse... verscherz es dir mit der Fraggle nicht!"

der Beamte am Blasebalg: ... "..Mutti..."

das Frettchen: "Kippenberger...Schatzi..."

die Kunstpfadfinderin: "Kunst ist wie Natur..."

der Beamte: "Da kommt die Stadt die Holde, den Vorstellungen der Freaks entgegen, und flux leiten die Künstler daraus unverschämt Ansprüche und ihr Recht ab...und fordern ... ..."

das Frettchen: "Kinder, alles Kinder"

die Kunstpfadfinderin: "... und wächst ganz aus sich selbst..."

das Frettchen zum Fakir auf dem Milbenbett: "gib mir einen Bidi"

der Fakir: "wieso?..."

das Frettchen: "ich trinke kein Bier mehr, Kippenberger hatte das Geld um sich tot zu saufen und die Nase, seine Nase eine gefurchte Endlosparallele... Schatzi..."

der Beamte: "Rauchen macht impotent und kann Lungenkrebs verursachen"

der Fakir: "!..."


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Würgen: Eine gruselige Kasperliade
in Europas grösster kleinster Künstlerkolonie
ERSTE FASSUNG Materialsammlung, wie immer, reine Phantasy
Kunstgespenst würgt Kunstgeist aus der Domagkstrasse.

Kunstgespenst zieht gegen Kunstgeist vor Gericht und verklagt Kunstgeist zu lebenslänglich »Hausverbot«

es begab sich ,
dass sich eine Lüge,
im Mund der Tränendrüsse
der Gaukel-Kunstl
schlafen legte,

die unter einem Stein hauste
am Ufer der mit Krokodiltränen
gefüllten Pfütze, die daher
nur mit List zu überqueren war,

von einer Zukunft träumte
weil sie nicht einschlafen konnte
das Gaumengewölbe über sich betrachtete
und die vonm Speichel benetzten Zähne zählte.

Die Zunge streckte sich,
die Lüge bekleckte sich
mit fliessenden Tränen
schnalzte weinend weit heraus

und knödelte ihre Wahrheit sich:
" ich bin ein Künstler
man hat mich gewürgt
und
wenn ich daran denke
dann würgt es mich
und
ich lüge nicht"

herbei schleimte die künstliche Begeisterung und jauchzte:
"Shakira shakira "

"dort kommt der schreckliche ...."

und es schossen heraus aus den Drüsen der Kunst die wackeren Verteidiger....

und empfingen ihre Befehle.

denn es eilte heran der den man den zornigen Striebs nennt,
der sich immer an den Hals fasst,
wenn ihm sein rostiger Bart in die Haut sticht"

und die Lüge schwamm an und stach jammernd den Teig aus mit den Worten:

"immer, immmer wenn ich dich deinen Hals streicheln seh,
da überkommt mich die Tat, die schreckliche Tat,
da überkommt mich die Wiese, als ich mit dem Rasenmäher Zehen schnitt und
wie ich da lag, und des mich würgenden Wüterich seine Hände mir den Hals zudrückten
und ich mich wegen Schulterschmerzen nicht wehrte und in letzter Not gerade noch die Zeugin kam
und schluchz und schluuuuUUUUuuUuuuUuuuuuchz und weint und weint
und ist so traumatisiert und muss immer dran denken s
schluuuuUUUUuuuuuuuuchzzzzzzzz.....

und so weinte er und es flossen die Träenen und überfluteten den Sumpf
und das war ein Gezeter und Gejammer und das steckte an und infiszierte die Weinenden
und es blitzte herbei der zornige und hinein in Sturm blies er die furchtbaren Worte:
"gebt ihm ein Taschentusch und trocknet ihm die Tränen dem armen Verzweifelten"

ffff

die Tränendrüse schrie und floss aus und drückte sich: "und wenn ich an die Lüge denke schluhhhhzzz

dass ich da gelogen hab und die Lüge mir flüstert, das ist die Wahrheit so war es, und ich nicht mehr weiss... schluuuuUUUUUuuuuuchzz"

die Lüge zog durchs Land und streute da und dort Unfug und Recht und Fug und brachte alles durcheinader und wob unglaubliche Geschichten und setzte sich auf einen Striebs drauf

und der Striebs denkt sich sein Ich, kann man mich den Kerl nicht endlich vom Gelände lösen??? der Kerl mein Ich ist so schwach, dass er sein kleines Recht mit Polizei und Gericht einklagt, und daher zäh festgezeckt, der beschämt uns mit seinem Gejammer der hängt drin und verstört die Konzentration die sensible, der sich mein Ich nur im Konflikt, den er tagtäglich ausstreut wiedererkennnt, ja, der nur im Konflikt mit den anderen sein sich mein Ich als Existenz selbst wahrnimmt, und dabei weint er und weint und Ich mein Ich kann nicht anders als immer wieder Probleme heranzukarren, in seinem mein Ich ich-kleinen großen Wahn.....

die Pippies, genannt die »wanna be Hippies« im Dunkel des Buschs zelebrieren den Zauberspruch:

potzipitz und pozipei
polipip und polipei
popipaz und popilei
pozipuz und pozilei
plumpipumpzi Polizei

der Wolf gab sich hin und lies auf sich eindreschen und wie er da unten lag, als wäre er überflüssig, sah er durch das Gliedergewühl einer entfachten Massenschlägerei immer wieder Köpfe und Gesichter und Körperteile und da seine Lage ansonsten aussichtslos war dachte er sich - ein Monster wenn er denkt - wenn ich da und dort hinschlag, hat es die eine und die andere Wirkung. Und wie "mathematisch berechnet" setzte da eine an sich verborgene Faust gezielt aus dem Nichts immer wieder einen verheerend harten Schlag, auf das Auge, auf die Nase oder auf das Kinn oder Hoden der sich unvorsichtig dem Raufgeknäuel eingemischten anderen.

 

 zum Schlutz

München 1. Juni 2019

 

... erehrter Hans Wurst,

wir dachten nicht dass sie so schlau sind, den Siphon zu ziehen um die Wanne in der Sie baden gehen, mit dem Gestank zu fluten in dem Sie untergehen ... werden ...

 

Warum mir der Ruf eines Denunzianten vorraus eilt: Der Messebauer, Vereinsvorstand der Feen und Elfen, ausgerechnet er! hatte sich beim Kulturreferat über mich beschwert. Das Kulturreferat rief mich an - zur Stellungnahme - da erzählte ich zu meiner Rechtfertigung meinen Standpunkt, und nicht einmal alles! Darauf bezeichnete der Messebauer mich als Denunziant, aber nicht weil ich ihn denunziert hätte, nein - weil so ein "Denunziant" an jemanden drangehängt ein probates Mittel ist um jemandes Ruf zu morden... das war für die, von den Material-Gaben abhängigen Freunde des Messebauers u.a. für den gestörten, meine Kunst zerstörenden Löffels und dem Hihi mit der Spucke am Hut ein Häppchen, um gegen mich mit der Geschichte vom Denunzianten zu intrigieren.

Drauf gschissen!

die vier Reiter

Auszug aus der Domagkoper I

Die Wanze,saugt am Ohr der Ratte
Mein Bäuchlein voll von fertgen Eierlein
zerspringt auch bald.
Du magst mich zertreten,
doch dann in Kürze wirst du beten,
denn das kann ich dir sagen:
die Brut, die aus mir kommt,
wird keines Menschen Leid beklagen.
So bin ich böse.

Die Ratte vertreibt die Fliegen vom Topf
Mein nackigs langes
Schwänzleinwürmchen
weist hinten mir den Weg.
Hurra es lebt - es lebt!

 

 


von der Sub-Kultur liebe Stadt magst du, um sie zu schützen, die so zerbrechliche, Deine Fingerchen von lassen. Es sei denn du hättest ein Atelier zur Verfügung.